Nach meinem Diplomabschluss 2004 an der Kunstschule "F. Depero" in Rovereto (Trentino - Italien) experimentiere ich mit verschiedenen Techniken und Materialien, lebe und erlebe meine Inspiration in der Natur auf der Suche nach unbekannten oder längst verschwundenen Welten und vergangenen Zivilisationen.
In der Vielfalt zwischen plastischer Form, Malerei und Grafik suche
und finde ich meine Realität.
Meine hieratischen Darstellungen verkörpern und vereinen Formen
aus den archetypischen Ethnien vergangener und gegenwärtiger
Völker, Bräuchen und Traditionen. Die arkanen Figuren
verkörpern die Welt der Archäologie und eine Antwort auf
das Mysterium des Lebens.
Nicht nur auf dem Vergangenen und Bekannten beruht
meine Suche, aber auch nach dem noch nie Dagewesenen
und Außerirdischen geht sieweiter mit dem Verlangen zu
wissen: "Woher kommen wir?".
Die Farben, verblichen und verkratzt, zeigen den Zahn
der Zeit, die Vergänglichkeit, die sich wiederholenden Zyklen
immer wieder neu und doch so alt, scheinbar vom und zum
Ursprung führend. Die Endform ist da Produkt der Evolution und
des Verschleißes der Materie, Bronze ähnliche Materialien die sich
durch Oxydation grünlich verfärben.
Meine Experimente haben mich mit dem "Bitume di Giudea"
(Judäapech) vertraut gemacht, ein chemisches Gemisch aus dem
18. Jht. (1826) welches sowohl für die Entwicklung der
Heliographischen Fotografie sowie auch als Färbemittel für die
Herstellung von Musik-Instrumenten verwendet wurde.


Ich lebe, arbeite und experimentiere in meiner Heimatstadt
Rovereto, Trentino Alto Adige (I).